29. 05. 2026
Auf das letzte Saisonspiel, das die Damen des SC Rist Wedel am 21. März gegen den ASC 46 Göttingen mit 57:63 (26:32) verloren hatten, folgte das große Zittern. Denn nach sechs Niederlagen in Folge hatten die Wedelerinnen die Saison 2025/2026 mit zehn Punkten auf dem achten Tabellenplatz beendet, der in der 1. Regionalliga Nord ein Abstiegsplatz ist. Zwei Monate später wich die Anspannung dann der großen Erleichterung: Der Basketball Regionalliga Nord e. V. (RLN) gab bekannt, dass die Risterinnen in der 1. Regionalliga Nord, Deutschlands dritthöchster Spielklasse, bleiben.
Zu verdanken haben die Wedeler Frauen ihren nachträglichen Klassenerhalt dem Umstand, dass der MTV/BG Wolfenbüttel, der mit 18 Zählern den sechsten Rang belegt hatte, bis zum Meldeschluss am 15. April nicht erneut für die 1. Regionalliga gemeldet, sondern seinen Rückzug in die 2. Regionalliga verkündet hat. Dadurch wurden die Niedersächsinnen an das Tabellenende gesetzt und die Risterinnen kletterten um einen Platz nach oben.
„Wir sind wirklich froh, dass unsere 1. Damen in der 1. Regionalliga bleiben“, freute sich Andrea Koschek. Die 1. Vorsitzende des SC Rist ergänzte, dass si „zuvor auch schon einen Wildcard-Antrag gestellt hatte“. Über dessen Bewilligung mussten die Verantwortlichen der Regionalliga Nord nun aber aufgrund des Verzichts der Wolfenbüttelerinnen nicht mehr entscheiden.
Im Gegenzug nehmen die 2. Damen der Wedelerinnen ihren Platz in der 2. Regionalliga Nord nicht weiter in Anspruch. Die Rister Zweitvertretung hatte die Serie 2025/2026 mit zwölf Punkten ebenfalls auf dem achten Rang beendet, der in der 2. Regionalliga Nord aber kein Abstiegsplatz ist. Vom Verzicht der Wedelerinnen, die an das Ende des Klassements rutschten, profitierte die BG Hamburg-West. Die Basketball-Spielgemeinschaft der Vereine SV Eidelstedt und SV Lurup wäre ursprünglich als Tabellen-Neunter abgestiegen. Die 2. Rister Frauen gehen in der kommenden Spielzeit in der Oberliga Hamburg an den Start. „In dieser Spielklasse sehen wir gerade für unsere jüngeren Spielerinnen die besseren Entwicklungsmöglichkeiten“, erklärte Koschek den freiwilligen Abstieg.
Eine Rolle in den Überlegungen spielte es dabei, dass die Veolia Towers Hamburg, mit denen der SC Rist seit einem Jahr auch im weiblichen Bereich verstärkt zusammenarbeitet, mit ihrem U18-Team die Teilnahme an der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) anpeilen. Am Wochenende 20./21. Juni kämpfen die Juniorinnen der „Türme“ bei einem Qualifikationsturnier um ein Ticket für Deutschlands höchste Nachwuchsspielklasse, wobei sie von fünf Teams mindestens Zweiter werden müssen. „Unsere WNBL-Spielerinnen (Perspektivteam) sollen zukünftig bei unseren 2. Damen auch schon im Erwachsenenbereich Spielpraxis sammeln – und dafür ist die Oberliga die bessere Liga“, urteilte Koschek.
Text: Johannes Speckner, Foto: (c) Manningeaux
Auf das letzte Saisonspiel, das die Damen des SC Rist Wedel am 21. März gegen den ASC 46 Göttingen mit 57:63 (26:32) verloren hatten, folgte das große Zittern. Denn nach sechs Niederlagen in Folge hatten die Wedelerinnen die Saison 2025/2026 mit zehn Punkten auf dem achten Tabellenplatz beendet, der in der 1. Regionalliga Nord ein Abstiegsplatz ist. Zwei Monate später wich die Anspannung dann der großen Erleichterung: Der Basketball Regionalliga Nord e. V. (RLN) gab bekannt, dass die Risterinnen in der 1. Regionalliga Nord, Deutschlands dritthöchster Spielklasse, bleiben.
Zu verdanken haben die Wedeler Frauen ihren nachträglichen Klassenerhalt dem Umstand, dass der MTV/BG Wolfenbüttel, der mit 18 Zählern den sechsten Rang belegt hatte, bis zum Meldeschluss am 15. April nicht erneut für die 1. Regionalliga gemeldet, sondern seinen Rückzug in die 2. Regionalliga verkündet hat. Dadurch wurden die Niedersächsinnen an das Tabellenende gesetzt und die Risterinnen kletterten um einen Platz nach oben.
„Wir sind wirklich froh, dass unsere 1. Damen in der 1. Regionalliga bleiben“, freute sich Andrea Koschek. Die 1. Vorsitzende des SC Rist ergänzte, dass si „zuvor auch schon einen Wildcard-Antrag gestellt hatte“. Über dessen Bewilligung mussten die Verantwortlichen der Regionalliga Nord nun aber aufgrund des Verzichts der Wolfenbüttelerinnen nicht mehr entscheiden.
Im Gegenzug nehmen die 2. Damen der Wedelerinnen ihren Platz in der 2. Regionalliga Nord nicht weiter in Anspruch. Die Rister Zweitvertretung hatte die Serie 2025/2026 mit zwölf Punkten ebenfalls auf dem achten Rang beendet, der in der 2. Regionalliga Nord aber kein Abstiegsplatz ist. Vom Verzicht der Wedelerinnen, die an das Ende des Klassements rutschten, profitierte die BG Hamburg-West. Die Basketball-Spielgemeinschaft der Vereine SV Eidelstedt und SV Lurup wäre ursprünglich als Tabellen-Neunter abgestiegen. Die 2. Rister Frauen gehen in der kommenden Spielzeit in der Oberliga Hamburg an den Start. „In dieser Spielklasse sehen wir gerade für unsere jüngeren Spielerinnen die besseren Entwicklungsmöglichkeiten“, erklärte Koschek den freiwilligen Abstieg.
Eine Rolle in den Überlegungen spielte es dabei, dass die Veolia Towers Hamburg, mit denen der SC Rist seit einem Jahr auch im weiblichen Bereich verstärkt zusammenarbeitet, mit ihrem U18-Team die Teilnahme an der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) anpeilen. Am Wochenende 20./21. Juni kämpfen die Juniorinnen der „Türme“ bei einem Qualifikationsturnier um ein Ticket für Deutschlands höchste Nachwuchsspielklasse, wobei sie von fünf Teams mindestens Zweiter werden müssen. „Unsere WNBL-Spielerinnen (Perspektivteam) sollen zukünftig bei unseren 2. Damen auch schon im Erwachsenenbereich Spielpraxis sammeln – und dafür ist die Oberliga die bessere Liga“, urteilte Koschek.
Text: Johannes Speckner, Foto: (c) Manningeaux